(24.08. bis 23.09.)
Jungfrau (Foto: viversum)
Die kosmischen Weichen
Körper, Geist und Seele bilden dank Merkur bei den Jungfrauen eine Einheit. Das schüchterne Wesen muss man allerdings manchmal erst aus seinem Dornröschenschlaf erwecken. Ihr Element ist die Erde.
Mama, Papa, wie funktioniert das?
Sobald das Jungfrau-Kind krabbeln und greifen kann, wird aus dem pflegeleichten Baby ein Forscher. Warum ist denn das rund und das andere eckig? Auch was um ihn herum geschieht und erzählt wird, interessiert den kleinen Liebling. So viel er kann, speichert er davon ab, und überrascht mit seinen Äußerungen und seinem Wissen nicht nur die Eltern. Das praktisch veranlagte Jungfrau-Kind hält sein Reich meist penibel in Ordnung, damit es schnell etwas wiederfindet, was es gerade für seine neuesten Forschungen braucht. Und im Übrigen ist es eben angenehmer, wenn alles frisch und sauber ist. Zum Waschen – nicht nur der Hände – lässt sich die Jungfrau deshalb nicht zweimal bitten.
Ein Lehrer hat es mit einem Jungfrau-Schüler nicht leicht und kommt schon mal ins Schwitzen, wenn er sich plötzlich mit einer Frage konfrontiert sieht, die er sich noch nie gestellt hat. Andererseits braucht er nicht zu zweifeln, dass sich dieser Schüler auf den Unterricht vorbereitet hat. Das versteht sich bei einer Jungfrau von selbst, denn bevor sie irgendwohin geht, wird das ordentlich erledigt; es dauert in der Regel nicht allzu lange.
Tipps für die Jungfrau-Eltern
Wenn der Jungfrau-Zwerg etwas nicht mitbekommen darf, sollte man sich erst davon überzeugen, dass er nicht in einer Ecke in der Nähe sitzt und scheinbar ganz in sein Malbuch oder sein Puzzle versunken ist. Sofern man nicht kurze Zeit später zu diesem Thema bohrende Fragen beantworten möchte. Für Fragen zu allen anderen Themen braucht es ein kindgerechtes Nachschlagewerk. Ein Chemiekasten ist für die Mini-Jungfrau ebenfalls eine willkommene Herausforderung, weil sie Fakten braucht. Da können sich die Eltern noch so tolle Gutenachtgeschichten einfallen lassen.